Für Unternehmen gilt es die durch die fortschreitende Digitalisierung entstandenen Qualifikationslücken ihrer Mitarbeiter zu schließen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, aber auch um Gleichberechtigung und Inklusion zu fördern, meint Steffen Lange, Country Leader Salesforce Austria. [...]

Die Pandemie hat die Digitalisierung rapide beschleunigt und Transformationen wurden plötzlich quasi über Nacht realisiert. Dadurch hat sich die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, grundlegend verändert – wir sind zu einer „Work from anywhere“-Realität übergegangen, die eine „Digital-First“-Denkweise erfordert.
Laut dem Digital Economy und Society Index Report 2020 der Europäischen Kommission berichten 64 % der Großunternehmen und 56 % der KMUs, dass es eine Herausforderung sei, offene Stellen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie zu besetzen. Zudem könnte den G20-Ländern laut einer Studie von Accenture bis 2028 kumulatives BIP-Wachstum von 11,5 Billionen Dollar entgehen, wenn die wachsende digitale Qualifikationslücke nicht angegangen wird.
Für die wirtschaftliche Erholung von der Pandemie, aberauch für das langfristige Wirtschaftswachstum sind nachhaltige Investitionen in digitale Fähigkeiten unerlässlich. Unternehmen sind gut beraten, aktiv dabei mit zu wirken, die Qualifikationslücken ihrer Mitarbeiter zu schließen und sie mit Fähigkeiten auszustatten, die sie für eine datengetriebene Zukunft fit machen. Denn um beurteilen zu können, was der Markt hergibt oder wonach er verlangt, um Geschäftschancen zu nutzen und neue Geschäftsmodelle zu identifizieren, braucht es ein grundlegendes digitales Verständnis. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmen und des Standorts aus, auch die Mitarbeiter und Kunden profitieren davon. Gleichzeitigist es unsere gesellschaftliche Pflicht, niemanden zurückzulassen und Menschen, die während der Pandemie ihre Jobs verloren haben, bei der Wiedereingliederung zu unterstützen.
So unterschiedlich die Menschen und ihre digitalen Fähigkeiten sind, so kann es auch keinen einheitlichen Ansatz für die Lösung des Problems geben. Bei Salesforce unterstützen wir unterschiedlichste Projekte und Initiativen und bieten Schulungen über unsere kostenlose Online- Lernplattform Trailhead. Erst kürzlich haben wir Trailhead und die Trailblazer-Community zusammengeführt, die den Nutzern nicht nur zum Erlernen neuer Fähigkeiten, sondern auch zur Vernetzung und Jobsuche dient.
Wir sind überzeugt davon, dass wir die Möglichkeiten für das Up-Skilling von überall aus beschleunigen werden, indem wir den peer-to-peer Wissensaustausch erleichtern. Unser Ziel ist es, Bildung zu demokratisieren und Menschen einen gleichberechtigten Weg in die Tech-Branche zu ermöglichen. So können alle von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren. Unterstützung bekommen wir dabei von unserem großen Partner-Ökosystem, das Unternehmen in Österreich als starker Partner für Digitalisierung zur Seite steht und dadurch neue Arbeitsplätze schafft.
Die Maßnahmen, die Unternehmen jetzt treffen, um die digitale Qualifikationslücke zu schließen, werden eine Generation lang nachhallen. Entscheidungen über Einstellungsstrategien und die Entwicklung von Mitarbeitern müssen sicherstellen, dass niemand zurück gelassen wird. Das ist ein entscheidender Moment und eine einmalige Gelegenheit für Unternehmen, ihren Wert für die Zukunft zusteigern und Gleichberechtigung und Inklusion zu fördern.
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